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Mali Blues

Musik prägt Malis kulturelle Identität. Doch sie wird von radikalen Islamisten bedroht. Im Film MALI BLUES begeben wir uns mit den Stars des Global Pop Fatoumata Diawara, Bassekou Kouyaté, Master Soumy und Ahmed Ag Kaedi auf eine musikalische Reise ins verstörte Herz Malis. Kann ihre Musik zur Versöhnung beitragen?

„Erklär deinen Islam! – Mali gilt als musikalische Weltmacht, von dort stammen Stars wie der Afro-Blues-Barde Ali Farka Touré. Doch Dschihadisten bedrohen die Musikszene, wie der Dokumentarfilm „Mali Blues“ zeigt. In seinem Heimatort Kidal zerstörten Dschihadisten seine Instrumente; sie drohten dem Gitarristen, ihm die Finger abzuschneiden. Musik sei Sünde! Islamistische Fanatiker, die weite Teile von Malis Norden beherrschen, haben Musizieren verboten. Ahmed Ag Kaedi erzählt die traurige Geschichte im Hof eines Hauses in Bamako. Der Flüchtling, den Heimweh nach der Wüste plagt, kann sich auch in Malis Hauptstadt nicht sicher fühlen. Denn als Tuareg gehört Ahmed Ag Kaedi zu einem Volk, das seinen eigenen Staat anstrebt, und teilweise mit den Islamisten kooperiert. Im Süden misstrauen viele jedem Tuareg.“
– Spiegel Online, 28.8.2016

Mali Blues jetzt in deutschen Kinos und ab 21. April auf DVD!

Streamingangebot

Mali Blues

Synopsis

Mali gilt als die Wiege des Jazz und Blues, den schwarze Sklaven auf die Baumwollfelder Amerikas mitbrachten. Traditionelle Musik hält schon seit Jahrhunderten die Gesellschaft Malis zusammen. Doch Malis Musik ist in Gefahr. Radikale Islamisten führen im Norden des Landes die Scharia ein, verbieten Tanz und weltliche Musik, zerstören Instrumente und bedrohen die Musiker. Viele Musiker fürchten um ihr Leben und fliehen aus der Region um Timbuktu und Kidal. Doch der Islamistische Terror hat sich mittlerweile auch auf andere Teile Malis ausgeweitet. Die UNO-Kriegseinsätze werden weiter verstärkt, auch die deutsche Bundeswehr ist seit drei Jahren im Einsatz, nun auch im gefährlichen Norden des Landes. Der Film MALI BLUES erzählt die Geschichten von vier Musikern, die Hass, Misstrauen und Gewalt in ihrem Land und eine radikale Auslegung des Islam nicht akzeptieren wollen. Weder in Mali, noch an einem anderen Ort auf der Welt. Internationaler Shooting Star Fatoumata Diawara, Ngoni-Virtuose und traditioneller Griot Bassekou Kouyaté, der junge Rapper Master Soumy und der virtuose Gitarrist Ahmed Ag Kaedi, Leader der Tuareg-Band Amanar – sie alle haben eines gemeinsam: ihre Musik verbindet, tröstet, heilt und gibt den Menschen die Kraft für Veränderung, für eine gemeinsame Zukunft in Frieden.

Trailer & Bilder

Termine

Kulturtag in der Kulturfabrik Moabit
18. June 2018
18:35 uhr
Mali Blues
arte
17. March 2018
06:15 uhr
Mali Blues
ARTE
25. February 2018
22:40 uhr
Mali Blues - arte Erstausstrahlung
Cinemafrica, Cinema Lumierè
9. November 2017
00:00 uhr
Mali Blues
History HD
13. October 2017
02:40 uhr
Mali Blues
Milwaukee Film Festival - Oriental Theatre Screening
5. October 9467
11:27 uhr
Mali Blues
Cleveland Museum of Art
5. October 9467
11:27 uhr
Mali Blues
Milwaukee Film Festival - Downtheatre
5. October 9467
11:27 uhr
Mali Blues
Milwaukee Film Festival - Times cinema
5. October 9467
11:27 uhr
Mali Blues
Volksdorfer Blues Festival
1. January 1970
00:00 uhr
Mali Blues
SIFF Film Center
28. July 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Theatre de Verdure - Park Lafontaine
28. July 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Batuki Music Society
11. August 2017
00:00 uhr
Mali Blues
IFC Center
30. June 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Capri Theater - Film Society of Minneapolis
30. June 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Detroit Institute of Arts
14. July 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Facets Cinematheque
30. June 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Yerba Buena Center
6. July 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Laemmels Music Hall Theater
7. June 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Vancity Theater
7. June 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Gibraltar World Music Festival 2017
6. June 2017
00:00 uhr
Mali Blues
FICiP Argentina
25. May 2017
00:00 uhr
Mali Blues
FICiP Argentina
26. May 2017
00:00 uhr
Mali Blues
In-Edit Festival Peru
26. May 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Cinémathèque de Tanger, Festival de Cine Africano FCAT
30. April 2017
00:00 uhr
Mali Blues
The Clinton Street Theatre
20. April 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Mendocino Film Festival, Matheson
2. June 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Filmfest DC, Landmark E Street Cinema
24. April 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Taoyuan Film Festival, SBC Cinemas
21. May 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Taoyuan Film Festival, Taoyuan Arts Cinema
17. May 2017
00:00 uhr
Mali Blues
16668
1. January 1970
00:00 uhr
Mali Blues
14911
1. January 1970
00:00 uhr
Mali Blues
Wexner Center For The Arts
16. June 2017
00:00 uhr
Mali Blues
MSP Film Festival
24. April 2017
00:00 uhr
Mali Blues
MSP Film Festival
20. April 2017
00:00 uhr
Mali Blues
MSP Film Festival
14. April 2017
00:00 uhr
Mali Blues
FIFA Festival of Films on Art
1. April 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Mon Ami
12. March 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Mon Ami
10. March 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Green Mountains Film Festival, Savoy Downstairs Montpelier
23. March 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Green Mountains Film Festival, Savoy Theater Montpelier
18. March 2017
00:00 uhr
Mali Blues
AFI African Film Festival
17. March 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Just Film Festival
1. April 2017
00:00 uhr
Mali Blues
Berlinale - CineStar 7
1. January 1970
00:00 uhr
Mali Blues
Santa Barbara International Film Festival - Lobero
5. October 9467
11:27 uhr
Mali Blues
Santa Barbara International Film Festival - Metro 1
5. October 9467
11:27 uhr
Mali Blues
Santa Barbara International Film Festival - Metro 2
5. October 9467
11:27 uhr
Mali Blues
9467
1. January 1970
00:00 uhr
Mali Blues
Cine DeTour - Rom
22. January 2017
19:30 uhr
Mali Blues
Escales Documentaires
31. December 2016
16:50 uhr
Mali Blues

Pressestimmen

Die Rheinpfalz, 01.07.2016
Lutz Gregors Musikporträt strahlt Hoffnung und Zuversicht aus, beeindruckt mit schlüssiger Dramaturgie, klugem Schnitt, exquisiten Bildern und der hoch rhythmischen Musik aus dem Land, das als Wiege des Blues gilt: ein Anwärter auf den Publikumspreis.
FilmTonArt, BR, 24.06.2016
MALI BLUES, ein Dokumentarfilm, der sicherlich nicht nur den Musikfreunden gefallen wird. Es ist ein Film für Kultur- und auch Politikinteressierte.
piqd.de, 27.09.2016
„Mail-Blues“ gibt einen starken sinnlichen Eindruck und wirft etliche Fragen auf. Eine wohltuende Alternative zu übererklärenden Dokus.
cinetastic.de, 26.09.2016
Dem deutschen Dokumentarfilmer Lutz Gregor gelingt mit „Mali Blues“ eine faszinierende Dokumentation über die Musik dieses kleinen Landes, die als Sprachrohr für Frieden und Versöhnung
dienen kann.
visionsdureel, 10.05.2016
Was war seine Herangehensweise? - Ein Interview mit dem Regisseur von Mali Blues Gregor Lutz.
3sat Kulturzeit, 16.09.2016
Wie tief die Wunden sind, die die Terroristen nicht nur in die Musikszene Malis geschlagen haben, zeigt der beeindruckende Dokumentarfilm "Mali Blues" von Lutz Gregor.
Spiegel Online, 28.08.2016
Mali gilt als musikalische Weltmacht, von dort stammen Stars wie der Afro-Blues-Barde Ali Farka Touré. Doch Dschihadisten bedrohen die Musikszene, wie der Dokumentarfilm "Mali Blues" zeigt. [...] Erklär deinen Islam! - Mali gilt als musikalische Weltmacht, von dort stammen Stars wie der Afro-Blues-Barde Ali Farka Touré. Doch Dschihadisten bedrohen die Musikszene, wie der Dokumentarfilm "Mali Blues" zeigt. In seinem Heimatort Kidal zerstörten Dschihadisten seine Instrumente; sie drohten dem Gitarristen, ihm die Finger abzuschneiden. Musik sei Sünde! Islamistische Fanatiker, die weite Teile von Malis Norden beherrschen, haben Musizieren verboten. Ahmed Ag Kaedi erzählt die traurige Geschichte im Hof eines Hauses in Bamako. Der Flüchtling, den Heimweh nach der Wüste plagt, kann sich auch in Malis Hauptstadt nicht sicher fühlen. Denn als Tuareg gehört Ahmed Ag Kaedi zu einem Volk, das seinen eigenen Staat anstrebt, und teilweise mit den Islamisten kooperiert. Im Süden misstrauen viele jedem Tuareg.
BR filmtonart, 11.07.2016
"Ein Film der nicht nur den Musikfreunden gefallen wird!" (BR filmtonart)
New York Times, Juni 2017
Despite the urgency of the situation the musicians face, when they’re not doing their work, the movie is quiet, observant, taking in the austere beauty of the land and the people. In a blink-and-you-miss-it shot, a young girl is seen crossing a dirt road, leading a younger boy with one hand and holding a machete in the other. It provokes a shudder, while the scenes in which the musicians play together elicit jubilation.
ZDF Heute Journal, 19.09.2016
MALI BLUES ist ein hinreißender Mix aus Widerstandsgeist, aus cooler Musik und unbedingter Lebensfreude.
ttt - Das Erste, 18.09.2016
Was Musik kann, in einem Land, in dem Islamisten sie verboten haben, das erlebt, wer ins Kino geht und sich den Film MALI BLUES anhört und schaut. Der Film erzählt von vier Musikern, die mit ihrer Musik nicht nur sich, sondern die ganze Gesellschaft heilen wollen. Er trifft mitten ins Herz, nimmt uns mit in ein Land, das vibriert und in dem die Musik versöhnt - voller Sehnsucht und voller Hoffnung.
Deutscher Dokumentarfilmpreis 2017
Deutscher Dokumentarfilmpreis 2017 - Begründung der Vorjury:
Mali Blues ist ein Bildstarker Film über die verbindende und kritische Kraft der Musik. Ein Statement gegen Fundamentalismus und eine Hommage an die Wiege des Blues. Politisch hochaktuell und gleichzeitig ein Genuss für Auge und Ohr.
dpa, 26.09.2016
"Mali Blues" ist ein wunderbarer Dokumentarfilm voller bunter Farben und mitreißender Musik, manchmal traurig, aber auch voller Lebensfreude und der Hoffnung, dass eines Tages doch alles gut werden könnte.
Tagesspiegel, 19.09.2016
Als Soundtrack ist „Mali Blues“ schwer zu übertreffen. Wer den Film gesehen hat, will mehr Musik aus Mali hören.
The Whole Note, 31.08.16
Lutz Gregor’s intimate and moving Mali Blues looks at the plight of the Malian people through the eyes of four Malian musicians. With a keen cinematic eye backed up by a hypnotic guitar groove, Gregor gives us the backstories of Fatoumata Diawara, Ahmed Ag Kaedi, Bassekou Kouyaté and Master Soumy. It’s essential viewing, especially if you missed hearing Diawara in her 2014 Koerner Hall concert (with Kouyaté on ngoni) or seeing her memorable performance in Abderrahmane Sissako’s Timbuktu.
Jazz Thing, 01.09.2016
Etliche dokumentarische Streifen sind in den vergangenen Jahren über Malis Musik gedreht worden. Der neue Film „Mali Blues“ von Lutz Gregor nimmt das Land nun unter veränderten Vorzeichen unter die Lupe. Anhand von vier Künstlern untersucht der Regisseur, wie sich die kulturelle Situation nach dem Überfall der Islamisten auf Teile Malis darstellt und wie die Musiker zur Versöhnung beitragen können. Gregor hat hierfür zwei der malischen Superstars, Fatoumata Diawara und Bassekou Kouyaté getroffen.

Er holt jedoch auch zwei weitere, unbekanntere Stimmen ins Boot: Zum einen Ahmed Ag Kaedi aus Kidal, der als Leader der Tuareg-Band Amanar unmittelbar von der Brutalität der Islamisten betroffen war, zum anderen den jungen Rapper Soumy, der die an Einfluss gewinnende HipHop-Generation seines Landes vertritt.
Programmkino
Regisseur Lutz Gregor setzt in seinem musikalisch mitreißenden Roadmovie einer meist negativen Berichterstattung über Afrika als Armutskontinent und Krisenherd positive Bilder von leidenschaftlichen Künstlerinnen und Künstlern entgegen. Gleichzeitig avanciert seine Dokumentation zum eindringlich Statement für Frieden und Toleranz und warnt vor einem undifferenziertem Feindbild „Islam“. Und schließlich erinnert er daran, dass Malis Musik zum musikalischen Welterbe zählt. Hier liegen die Wurzeln des Blues und des Jazz, den die westafrikanischen Sklaven auf die Baumwollfelder Nordamerikas mitgebracht haben.

Schon Bluesfan und Kultregisseur Martin Scorcese beschreibt in „Feel like going home“, seiner intensiven Doku über die Geschichte der Blues-Musik, diesen Ursprung. Nicht umsonst nahm der vielseitige Gitarrist Ry Cooder, der mit dem Buena Vista Social Club die kubanische Musik wieder auf die Weltbühne brachte, zusammen mit Ali Farka Touré hier das das legendäre, Grammy-ausgezeichnete Blues-Album „Talking Timbuktu“ auf. Aus Mali kommen Superstars der Weltmusik und Global Pop Szene wie Salif Keitá, die Königin der Wassoulou-Musik Oumou Sangaré, Rokia Traoré, und Toumani Diabaté.
Kino-Zeit.de
Die Kamera fängt aussagekräftige Impressionen aus dem Alltagsleben ein, das sich überwiegend draußen abspielt. (..) Wenn die Menschen singen und tanzen, bricht unbändige Lebensfreude durch, die auch in den schön gefilmten Konzertsequenzen zu beobachten ist. (...) Lutz Gregors Film zeigt mit großer Unmittelbarkeit, dass aus Malis musikalischer Tradition ein sozialer Widerstandsgeist erwächst, der in Zukunft nicht nur den Islamisten im Land ernsthaft in die Parade fahren könnte.
KinoKino, 03.07.2016
MALI BLUES feiert die Macht der Musik in Zeiten des Terrors und portraitiert Künstler wie Fatoumata Diawara, Shooting Star des Afro Pop.

Links & Downloads

Credits

Mit: Fatoumata Diawara, Ahmed Ag Kaedi, Bassekou Kouyaté, Master Soumy

Regie: Lutz Gregor
Bildgestaltung: Axel Schneppat
Montage: Markus CM Schmidt, Michelle Barbin
Ton: Pascal Capitolin
Live-Ton/Tonschnitt: Karsten Höfer
Tongestaltung: Daniel Piechotka
Mischung: Jörg Höhne
Regieassistenz: Bärbel Mauch, Mory Touré
Zusätzliche Kamera: Dieter Stürmer, Konrad Waldmann, Abdellah Coulibaly, Mohamed Lamine Touré, Bakary Sangaré
Herstellungsleitung: Kathrin Isberner
Produktionsleitung: Anique Roelfsema, Nick Pastucha
Technische Leitung Postproduktion: Philipp Weigold
Filmgeschäftsführung: Daniela Schöne, Sandra Zentgraf
Produktionsassistenz: Céline Deligny, Marianne Kühn
Producerin: Kerstin Meyer-Beetz
Assistenz Producerin: Lea-Marie Körner
Produzent: Christian Beetz
Redakteur ZDF/ arte: Tobias Cassau
Deutscher Verleih: Real Fiction

Partner

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Koproduktion

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