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Die Akte Zarah Leander

Zarah Leander war einer der größten Filmstars des 3. Reiches. Von den Nazis verehrt, stieg sie zum höchstbezahlten weiblichen Filmstar des Nationalsozialismus auf. Bis heute ist sie untrennbar mit unserer kollektiven Erinnerung verbunden, wurde als „Nazisirene“ verschmäht, aber auch bedingungslos geliebt. Gleichzeitig existieren Akten in Schweden, die behaupten, sie wäre eine russische Spionin. Extrem widersprüchliche Gerüchte, die den Mythos Zarah Leander bis heute bestimmen. Sie selbst bezeichnete sich als völlig unpolitisch. „Die Akte Zarah Leander“ taucht ein in das Leben der schwedischen Filmdiva und fragt, welche Frau hinter dem geheimnisvollen Blick, den frivolen Liedern und pompösen Gesten steckt? Wer war „die Leander“ wirklich?

Synopsis

Zarah Leander – der größte weibliche Filmstar des Dritten Reiches. Sie war die höchstbezahlte Film-Diva, die je bei der UFA unter Vertrag stand. Von 1937 bis 1942, in nur sechs Jahren, drehte sie 10 Filme in Nazi-Deutschland. Ihr Markenzeichen war und ist ihre ungewöhnlich tiefe Stimme, die Männer und Frauen gleichsam verwirrte. Ihre Platten verkauften sich millionenfach. Ihre Lieder gehören noch heute zur musikalischen DNA der Deutschen. Im Frühjahr 1943, auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angekommen, verlässt Zarah Leander plötzlich ihre Villa in Berlin-Dahlem, lässt Millionen ergebener Fans im Stich und kehrt in ihre schwedische Heimat zurück. Zu den Gründen ihrer plötzlichen Abreise hat sie sich nie eindeutig geäußert. Dafür entstehen zur selben Zeit Gerüchte um Zarah Leander, die ihren Mythos bis heute bestimmen: Nazi-Diva, unpolitische Schauspielerin oder Spionin im Dienst der Sowjetunion. DIE AKTE ZARAH LEANDER taucht ein in das Leben der schwedischen Filmdiva und enthüllt die Geschichte einer Frau, die die Nähe der Macht genossen hat und die glaubte, mit den mächtigsten Männern ihrer Zeit spielen zu können. Was steckt wirklich hinter dem geheimnisvollen Blick, den frivolen Liedern und pompösen Gesten? Was verraten die Unterlagen des schwedischen Geheimdienstes? Was erzählen uns Zarah Leanders oft widersprüchliche Geschichten, und was verrät uns ihr Schweigen? Zarah-Leander-Experten wie die Biographin Jutta Jacobi, der Filmwissenschaftler Georg Seeßlen, der schwedische Theater- und Drehbuchautor Richard Rosengren und die Professorin für Gender Studies, Tiina Rosenberg, verlassen das Klischee der Nazi-Diva. Entlang ihrer Biographie und Wirkungsgeschichte bis hin zu den verschiedenen Spionagegerüchten zeichnen sie ein komplexes und widersprüchliches Bild von Zarah Leander, das über das gängige Urteil „Nazi-Diva“ hinausgeht. Was ist Mythos? Was ist Wirklichkeit? Dieser Mythos wandelt sich immer weiter: heute wird die ehemalige Primadonna, die am Ende ihrer Karriere auf Butterfahrten singt, als queere Diva von der schwul-lesbischen Szene geliebt. Was sich nie verändert ist, wie außergewöhnlich Zarah Leander die Menschen polarisiert. Bis heute wird sie genauso intensiv verachtet, wie sie verehrt wird. Der Film DIE AKTE ZARAH LEANDER zeigt eine Frau, die in ihrer Ambivalenz vielen bis heute ein Rätsel geblieben ist. Die Filmemacher Torsten Striegnitz und Simone Dobmeier zeichnen das Bild einer schillernden Person aus einer finsteren Zeit, die vor allem eines war: Projektionsfläche der Sehnsüchte und Ängste der Menschen im 20. Jahrhundert. Und sie stellen sich der Frage, ob man diese Künstlerin bewundern darf, obwohl sie das Idol der Nazi-Zeit war. Mit Hilfe von kunstvollen Animationen von Ali Soozandeh („The Green Wave“) taucht der Film ein in die geheimnisvolle Welt der Gerüchte und widersprüchlichen Geschichten. Teilweise bis dato unveröffentlichtes Archivmaterial aus Schweden und Deutschland zeigen Zarah Leander bei ihren Auftritten in den 60er und 70er Jahren. Der Kultur-Krimi „Die Akte Zarah Leander“ ist Teil der dreiteiligen Serie „Die Kulturakte“, die im Oktober 2013 auf ARTE ausgestrahlt wird. Das TV-Format erzählt im Stil moderner Crime-Scene-Serien auf spannende und anspruchsvolle Weise europäische Kulturgeschichte für ein junges Publikum.

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Termine

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Die Akte Zarah Leander

Pressestimmen

Neues Deutschland, 23. Oktober 2013 (Jan Freitag)
"Die grandiose Doku »Akte Zarah Leander« etwa, wo der NS-Star Mittwoch um 22.20 Uhr im Stile japanischer Anime seziert wird. Zeit-Geschichte als Comic [...] – so was dürfen sich auch die Muttersender gern mal trauen."
Neue Osnabrücker Zeitung, 23. Oktober 2013 (Tobias Sunderdiek)
"Was ist also Wahrheit? Was Dichtung? Dramaturgisch spannend mit dieser Frage verwebt, gestaltet sich die Arte-Dokumentation von Torsten Striegnitz und Simone Dobmeier dabei aber auch zu einer aufregenden Spurensuche, was den Mythos der „zweiten Garbo“ angeht. Unterstützt werden sie dabei von gelungenen Animationen des Künstlers Ali Soozandeh und kompetenten Interviewpartnern [...]"
Deutschlandradio Kultur, 23. Oktober 2013
"Die Dokumentation zeigt die gesamte Ambivalenz Zarah Leanders, die am Ende ihrer Karriere auf Butterfahrten sang."

Links & Downloads

Credits

Buch & Regie & Schnitt: Torsten Striegnitz & Simone Dobmeier
Kamera: Axel Schneppat, Jürgen Rehberg & Kalle Dobrick
Kameraassistenz: Falco Seliger, Jens Mattner
Musik: Andreas Bick
Animationen: Ali Soozandeh
Oberbeleuchter: Martin Handrow
Ausstattung: Marc-Oliver Lau
Requisite: Jeremias Urban, Alexander Endrullat, Martin Junghans, Dominique Kirsch
Kamerabühne: Hagen Raeder
Ton: Oliver Stahn, Thomas Funk
Maske: Christin Lässig
Aufnahmeleitung: Tom Kretschmar
Technische Leitung: Philipp Weigold
Farbkorrektur: Tobias Schaarschmidt
Titel und Grafik: Falco Seliger
Zusatz-Recherche: Susanne Radelhof, Richard Rosengren
Producer: Georg Tschurtschenthaler, Susanne Radelhof
Redaktionsassistenz: Claire Roggan
Herstellungsleitung: Kathrin Isberner
Produktionsleitung: Nick Pastucha, Rainer Baumert
Produktionsassistenz: Anique Roelfsema, Rina Ringl
Filmgeschäftsführung: Sandra Zentgraf
Produzent/Formatidee: Christian Beetz
Koproduzent: Anders Granqvist
Redaktion rbb/arte: Dagmar Mielke & Jens Stubenrauch
Redaktion NDR: Alexander von Sallwitz
Redaktion SVT: Emelie Persson

Partner

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Koproduktion

Ansprechpartner / Produced by

gebrueder beetz filmproduktion Berlin
Heinrich-Roller-Straße 15
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E-Mail:berlin@gebrueder-beetz.de
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