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Berlin Stories – Die Bücher einer Stadt

„Berlin Stories – Die Bücher einer Stadt“ sieht Berlin durch die Augen der Literatur – Eine Charakterstudie über die Hauptstadt anhand der Geschichten, die in ihr geschrieben wurden und geschrieben werden. Wenn die Stadt, anders als 
Paris oder Wien, sich immer wieder neu erfindet, kann sie dann durch die 
großen Romane einen literarischen Fingerabdruck hinterlassen und so „durchschaut“ werden? Oder besteht die Berliner Literatur nur aus Chroniken 
von Phasen und Befindlichkeiten einer Stadt? Zeugen sind Franz Biberkopf, 
Herr Lehmann, Paul und Paula. Der große Roman von Heute wird gesucht. 
Oder ist es ein Blog im Internet?

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Berlin Stories - Die Bücher einer Stadt

Synopsis

„Gewimmel, welch Gewimmel. Wie sich das bewegte.“ (Berlin Alexanderplatz)

 "Berlin Stories – Die Bücher einer Stadt" ist eine Charakterstudie der Hauptstadt anhand der Geschichten, die in ihr geschrieben wurden und geschrieben werden. Zeugen sind Franz Biberkopf, Protagonist aus dem Berliner Jahrhundertroman „Berlin Alexanderplatz“, Herr Lehmann aus Sven Regeners gleichnamiger West-Berlin-Geschichte und Paul und Paula, das ungleiche Ost-Berliner Pärchen aus Ulrich Plenzdorfs „Legende vom Glück ohne Ende“. Welches Berlin erzählen uns diese Figuren? Welches Bild der Stadt verdichtet sich? Oder besteht die Berliner Literatur nur aus Chroniken von Phasen und Befindlichkeiten der Stadt, die dazu „verdammt“ ist „immerfort zu werden und nie zu sein“? Gibt es den zeitgenössischen Berlin-Roman, der es schafft diese komplexe Stadt zu verarbeiten? Und kann die Stadt, die sich ständig neu erfindet, überhaupt einen literarischen Fingerabdruck hinterlassen und so „durchschaut“ werden?

„Ich mag Berlin; ich mag auch das Leben, das ich führe. Es liegt etwas Galaktisches in der Luft.“ (Bonjour Berlin)

Das Party-Berlin der Easy-Jet-Generation erzählen wir anhand des kürzlich erschienenen Romans "Bonjour Berlin" von Oscar Coop-Phane. Weitere Einblicke in das Jetzt geben uns das Buch „Teil der Lösung“ von Ulrich Peltzer, das sich mit Gentrifizierung und Überwachung beschäftigt und "Berlin liegt im Osten" von Nellja Veremej. Aus dem Heute schlägt die deutsch-russische Schriftstellerin einen spannenden Bogen in die 1920er Jahre Döblins und beschreibt insbesondere das Thema Migration und Stadt.

„Hochhäuser, Kaufhof, Glasärmel des Bahnhofs, Betonboden – alles hier am Alex ist aus grauen Vierecken zusammengebaut – der ungemütliche Platz selbst hat sich in einem karogemusterten Netz verfangen.“ (Berlin liegt im Osten)

Die Bücher und ihre Hauptfiguren stehen im Mittelpunkt der Erzählung. Sie sind der rote Leitfaden, durch sie dringen wir zum literarischen Kern der Stadt vor. Die literarische Handlung wird dabei mit den realen Themen der Stadt verknüpft. Motive wie Raum und Freiheit, Politik, Kultur und Soziologie, die auch in den Romanen in unterschiedlicher Ausprägung vorkommen, haben wechselseitig Stadt wie Literatur beeinflusst. In Interviews geben Berliner Autoren wie Ulrich Peltzer, Nellja Veremej und Annett Gröschner und der Feuilleton-Chef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Claudius Seidl, ihren Blick auf Buch und Stadt wieder. Der französische Publizist Alban Lefranc, die Literaturwissenschaftlerin Susanne Lendanff und die Historikerin Alexandra Richie gleichen diese Wahrnehmungen mit dem Blick aus dem nahen und fernen Ausland ab. Die spannende Auseinandersetzung mit Buch und Stadtraum arbeitet mit einer besonderen Ästhetik, die die Bücher, ihre Texte und Hauptfiguren ins Heute versetzt. Die Kamera verbindet den Stadtraum stets mit den Szenerien, die darin stattfinden, hält das Geschehen an, sodass der Fokus immer auf dem liegt, aus was letztlich Literatur entsteht: die Geschichten einer Stadt.

Trailer & Bilder

Termine

arte
3. February 2018
05:30 uhr
Berlin Stories – Die Bücher einer Stadt
RBB
4. June 2015
23:30 uhr
Berlin Stories - Die Bücher einer Stadt
ARTE-Stand
30. November 2014
22:00 uhr
Berlin Stories - Die Bücher einer Stadt
arte
26. November 2014
21:45 uhr
Berlin Stories - Die Bücher einer Stadt
Haus der Berliner Festspiele
17. September 2014
17:30 uhr
Berlin Stories - Die Bücher einer Stadt

Pressestimmen

Sueddeutsche
"Berlin Stories" erforscht die deutsche Metropole als Entstehungsort und Schauplatz von Weltliteratur. Der Mythos des Besonderen, der Ausnahmeerscheinung, leistet der Realität hartnäckigen Widerstand.
Télérama
Simone Dobmeier und Torsten Striegnitz gelingt es auf brillante Art und Weise die Umbrüche der Stadt anhand ihrer symbolträchtigen Romane wieder aufleben zu lassen.

Links & Downloads

Credits

Idee & Konzept: Georg Tschurtschenthaler, Eva Schellenbeck
Buch, Regie & Schnitt : Torsten Striegnitz und Simone Dobmeier
Kamera: Kalle Dobrick
Kameraassistenz & Ton: Falco Seliger & Thomas Funk
Musik: Andreas Bick
Herstellungsleitung: Kathrin Isberner
Produktionsleitung: Nick Pastucha
Redaktion rbb/arte: Dagmar Mielke
Producer: Georg Tschurtschenthaler
Junior Producer: Zora Nessl
Produzent: Christian Beetz

Partner

Koproduktion

Ansprechpartner / Produced by

gebrueder beetz filmproduktion Berlin
Heinrich-Roller-Straße 15
10405 Berlin
E-Mail:berlin@gebrueder-beetz.de
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